Über Uns

Die Affinität zur Natur, den Pflanzen und Tieren prägte früh meine Kindheit; ich liebte es, im Matsch zu spielen, im Garten Beete umzugestalten, den Pflanzen beim Wachstum zuzuschauen, Baumhäuser zu bauen, Regenwürmer zu retten, Bäche durch Staudämme umzuleiten ….. und mit den zahlreichen Hunden der Nachbarschaft durch die Wälder zu streifen. Der Wunsch nach einem eigenen Hund wurde mir schließlich im Alter von 13 Jahren mit Ilka, einem Mischlingswelpen aus einem Tierheim erfüllt. Die Freude war unendlich groß und wenn möglich, war Ilka immer an meiner Seite. Ilka, eine aus heutiger Sicht schlichtweg unerzogene Hündin forderte mich in der Erziehung heraus. Damals gab es noch keine Hundeschulen, Belohnung durch Spiel und Futter kannte man nur aus Verhaltensversuchen, nicht aber aus der alltäglichen Interaktion zwischen Tier und Mensch. Trotz allem erlebte ich eine starke Verbindung zwischen uns beiden. Diese Mensch-Hund-Beziehung faszinierte mich, bereitete mir Freude und sollte als wichtiger Fokus mein Leben bis heute begleiten. Auf Ilka folgten Strolch, Plato, Lucy und unser heutiges Rudel mit Velvet, Quintus und Lana. Mit Lucy begann ich, die Tiere mit in meine Arbeit zu integrieren – früher als Lehrerin in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, schließlich seit mehreren Jahren in meine Praxis als tiefenpsychologisch fundierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin. Mehrere Hunde wurden als Therapie- und Behindertenbegleithunde ausgebildet. Schließlich entschied ich mich zu einer dreijährigen eigenen Ausbildung zur Fachkraft für tiergestützte Interventionen in Therapie und Pädagogik und erwarb somit fundierte Kenntnisse, die Tiere, die ich in meine Arbeit einbinden möchte, selbstständig auszubilden. Die liebevolle, auf Freiwilligkeit und Vertrauen basierende Beziehung zum Gegenüber – egal ob Mensch oder Tier – ist ein Leitmotiv meiner inneren Haltung und mental-emotionalen Ausrichtung. Immer wieder stellt sich mir die Frage, wie ich mein Gegenüber emotional berühren, ansprechen und Kontakt zu ihm gestalten kann. Entsprechend führe ich meine Hunde wertschätzend als beseelte Wesen, konsequent begrenzend und positiv bestärkend – eine Haltung, die vielen Kindern, die in meine Praxis kommen, fremd ist, und die allein schon durch die Beobachtung des Miteinanders zwischen den Hunden und mir eine heilende Wirkung hat. Nach wie vor packt mich die Mensch-Hund-Beziehung, im Beruf im Rahmen von Diagnostik und therapeutischen Interventionen, im Privaten unter Aspekten der Entspannung, der Freude miteinander und des Lernens in verschiedenen Trainingskontexten wie beispielsweise der Rettungshundearbeit.

Ohne es vorher geahnt zu haben, weckte Lana, unsere Golden-Retriever-Hündin durch ihr bezauberndes Wesen die Idee, eine Zucht aufzubauen. Das Ziel ist, menschenbezogene und zugleich arbeitswillige Tiere vor dem Hintergrund einer bestmöglichen gesundheitlichen Basis zu züchten ….. alles Anlagen, die Lana mitbringt. Wir wissen, was wir an Lana haben und möchten diesen Wert gern in die Welt weiter geben. Die Worte des Leistungsrichters im Wesenstest sind uns noch im Ohr: „Sie wissen hoffentlich, was für eine tolle Hündin Sie haben. Mit ihr können Sie garnicht anders als zu Züchten …… !“ Also klar, wer „schuld“ an dem Ganzen ist ……!

Das Zusammenleben mit Hunden und nun die Möglichkeit, eine Zucht aufzubauen ist ein Geschenk für mich und nur dank meiner liebevollen, wohlwollenden und toleranten Familie und ihrer Unterstützung möglich. Meinem Mann, Dr. med. Karl-Josef Theine und unseren nun erwachsenen Kindern Finn und Lotta gilt ein liebendes und dickes Dankeschön.